Gelingt das nächste Fussballmärchen?

© U. J. Alexander/Shutterstock

Viertelfinal der Fussball-Europameisterschaft im eigenen Land! Die Schweizer Fussballerinnen schafften letztes Jahr ein Märchen. Und Géraldine Reuteler spielte eine der Hauptrollen. Dreimal wurde sie in den EM-Gruppenspielen als beste Spielerin ausgezeichnet. Das schaffte vor ihr noch niemand anderes in der Schweiz, auch kein Mann. Logisch, dass alle auf eine Wiederholung hoffen.

Dazu muss sich die Schweizer Nati allerdings für die WM qualifizieren. Diesen Monat können Géraldine und ihre ­Kolleginnen gleich zweimal zeigen, dass sie auch für eine Weltmeisterschaft stark genug sind. Gegen die Türkei ­spielen sie einmal zuhause in Zürich und einmal ­auswärts.

Die bald 27-jährige Géraldine ist in guter Form: Ihr Verein Eintracht Frankfurt hat es auch dank ihr in den Halbfinal des Europa Cups geschafft. Schon im Alter von vier Jahren hat die Stanserin ange­fangen, Fussball zu spielen – zwischen fussball­verrückten Brüdern. Heute kann sie davon leben. Ihr Marktwert liegt bei über 500 000 Franken. ­Wäre sie ein Mann, würde die Mittelfeldspielerin Millionen verdienen. Aber auch dies wird Géraldine nicht aufhalten, das zu tun, was sie am meisten liebt. Hopp, Schwiiz!

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